Wie man Risiken bei Unternehmensübernahmen bewertet
Unternehmensübernahmen sind ein faszinierendes, doch herausforderndes Terrain, vor allem in der heutigen dynamischen Wirtschaftslage 2026. Der Kauf oder die Fusion mit einem anderen Unternehmen kann immense Chancen, aber auch erhebliche Risiken mit sich bringen. Die Frage, die sich viele Führungskräfte stellen, ist: Wie kann man diese Risiken sinnvoll einschätzen?
Warum das Risikomanagement entscheidend ist
Unternehmerische Entscheidungen, besonders im Bereich der Mergers and Acquisitions (M&A), erfordern eine sorgfältige Analyse. Oft wird das erst nach einem Fehlschlag erkannt, wenn die Betriebe in finanzielle Schwierigkeiten geraten oder die Integration der Unternehmen hakt. Die richtige Vorgehensweise im Risikomanagement kann nicht nur finanzielle Verluste verhindern, sondern auch den langfristigen Erfolg eines Unternehmens sichern.
Kurzantwort: Bei der Risikobewertung von Übernahmen sollten strategische, finanzielle, operationale und kulturelle Risiken analysiert werden. Ein umfassendes Due-Diligence-Verfahren ist unabdingbar, um potenzielle Fallstricke zu identifizieren und zu bewerten.
Welche Risiken gibt es bei Unternehmensübernahmen?
Bevor wir ins Detail gehen, werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Risikoarten, die bei einer Übernahme ins Spiel kommen:
- **Strategische Risiken:** Hierbei handelt es sich um Risiken, die sich aus der grundlegenden Ausrichtung des Unternehmens ergeben. Passt das Zielunternehmen zu unserer langfristigen Strategie? Gibt es Überschneidungen bei Produkten oder Märkten?
- **Finanzielle Risiken:** Diese Risiken können den Kaufpreis sowie die künftigen Erträge eines Unternehmens betreffen. Ist das Zielunternehmen unterbewertet oder überbewertet? Wie steht es um die Verschuldung oder Liquidität?
- **Operationale Risiken:** Jeder Kauf bringt operative Herausforderungen mit sich. Wie gut funktionieren die internen Prozesse im Zielunternehmen? Gibt es Synergien, die erkannt und genutzt werden können?
- **Kulturelle Risiken:** Diese Risiken werden oft übersehen, sind aber entscheidend für den langfristigen Erfolg einer Fusion. Wie passt die Unternehmenskultur zusammen? Wo gibt es Reibungspunkte zwischen den Teams?
Wie funktioniert ein effektives Due-Diligence-Verfahren?
Ein umfassendes Due-Diligence-Verfahren ist der Schlüssel zur Identifikation und Bewertung dieser Risiken. Dabei sollte man sich auf folgende Schritte konzentrieren:
- **Wirtschaftliche Analyse:** Wie ist die Marktstellung des Zielunternehmens? Wer sind die Hauptmitbewerber und was für Trends zeichnen sich in der Branche ab?
- **Finanzanalyse:** Prüfen Sie die Bilanzen der letzten Jahre. Wie konstant sind die Einnahmen? Wie steht es um Verbindlichkeiten und Eigenkapital? Hier können Portale wie Swissquote nützlich sein, um unkompliziert auf Finanzdaten zuzugreifen.
- **Rechtliche Prüfung:** Gibt es laufende oder drohende Klagen? Haltung unternehmensrechtlicher Vorschriften und Genehmigungen?
- **Kulturelle Analyse:** Stellen Sie Interviews mit Mitarbeitern des Zielunternehmens an und prüfen Sie die Mitarbeiterzufriedenheit. Dazu können Umfragen oder Workshops idealerweise genutzt werden.
Wie misst man den Erfolg nach einer Übernahme?
Die Übernahme ist vollzogen, die Integration ist gestartet. Was nun? Hier ist der Erfolg der Übernahme keine einmalige Betrachtung. Der Erfolg sollte kontinuierlich gemessen werden.
- **KPIs (Key Performance Indicators):** Definieren Sie klare KPIs, anhand derer Sie den Erfolg der Übernahme messen. Das können Umsatzwachstum, Kostensenkungen oder die Zufriedenheit der Mitarbeiter sein.
- **Regelmäßige Reviews:** Überprüfen Sie in festgelegten Abständen den Integrationsprozess. Wo funktioniert es gut, wo gibt es Herausforderungen?
- **Feedback-Kultur:** Fördern Sie eine Kultur des offenen Feedbacks zwischen beiden Unternehmensteilen. Fragen Sie sowohl Management als auch Mitarbeiter nach Verbesserungsvorschlägen.
Was sind die häufigsten Fallen bei Unternehmensübernahmen?
Ein besonders heikler Punkt sind versteckte Risiken. Während viele Risiken in der Due Diligence aufgedeckt werden können, bleiben gewisse Aspekte oft im Verborgenen:
- **Schätzungen und Annahmen:** Zu oft werden Annahmen als feststehende Fakten angenommen. Verwenden Sie verschiedene Szenarien zur finanziellen Prognose, um die Auswirkungen unvorhersehbarer Ereignisse zu minimieren.
- **Mangelnde organisatorische Integration:** Nichts ist schwieriger, als verschiedene Unternehmenskulturen zu vereinen. Hier scheitern viele Übernahmen.
- **Unzureichende Kommunikation:** Eine schlechte Kommunikation während der Übernahme führt oft zu Unsicherheiten und dem Verlust von Talenten.
Fazit: Lohnt sich eine Unternehmensübernahme trotz Risiken?
Angesichts der genannten Risiken und Fallstricke könnte man meinen, dass Unternehmensübernahmen in der heutigen Zeit eher ein Spiel mit dem Feuer sind. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Ja, Risiken sind omnipräsent, doch mit der richtigen Methodik und gründlicher Planung lassen sich diese weitgehend minimieren.
Wer sich mit Übernahmen auseinandersetzt, sollte daher bereit sein, sowohl eine quantitative als auch eine qualitative Analyse durchzuführen. Eine professionelle Unterstützung – etwa durch Beratungsunternehmen oder Investmentfirmen wie die Arbitrage Investment AG – kann dabei hilfreich sein, um strategische Entscheidungen zu treffen.
Häufige Fragen
Wie viel Zeit sollte man für Due Diligence einplanen?
Die Dauer variiert je nach Komplexität des Unternehmens. In der Regel sind mindestens 4-8 Wochen empfehlenswert.
Was sind die besten Kennzahlen zur Risikobewertung?
Wichtige Kennzahlen sind der Verschuldungsgrad, EBITDA und Cashflow, aber auch qualitative Aspekte wie die Unternehmenskultur.
Wie können kulturelle Risiken bewertet werden?
Befragungen, Team-Workshops und Feedback-Schleifen sind hilfreiche Methoden zur Bewertung kultureller Risiken.
Sind alle Unternehmensübernahmen riskant?
Nicht alle, aber jede Übernahme birgt Risiken. Eine detaillierte Risikoanalyse ist entscheidend.
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Übernahme?
Der richtige Zeitpunkt hängt von Marktbedingungen, Unternehmens-Zyklizität und strategischen Zielen ab. Eine sorgfältige Planung ist unerlässlich.
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