Unternehmensanleihe 2025/2030
Die operative Entwicklung hinter der Finanzierung
Veröffentlichte Geschäftszahlen, operative Gesellschaften und digitale Prozesse zeigen, wie sich die Gruppe entwickelt. Das maximale Emissionsvolumen beträgt 20 Mio. Euro. Dieser Höchstbetrag ist keine Angabe zum tatsächlich platzierten Anleihevolumen.
Unternehmensanleihe 2025/2030
Die Unternehmensanleihe der Arbitrage Investment AG. Die Anleihe finanziert den Ausbau des Speicher- und Batteriegeschäfts unserer Unternehmensgruppe. Vorgesehen sind Mittel für Beschaffung, technische Leistungen, Projektentwicklung und Batteriekreislauf. 8,25 % fester Zins p. a. · Halbjährliche Zinszahlung · Ab 1.000 Euro. Die Anleihe ist unbesichert. Zins- und Rückzahlung hängen von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Emittentin ab. Ein Totalverlust ist möglich.
Fakten
8,25 % fester Zins p. a. · Halbjährliche Zinszahlung · Ab 1.000 Euro. WKN A4DFCS · ISIN DE000A4DFCS1. Handelsplatz: Frankfurter Wertpapierbörse, Open Market (XFRA).
Wertpapierprospekt
EU-Wachstumsprospekt, gebilligt durch die CSSF. Referenz C-031217.
Finanzierte Wertschöpfung
Die Unternehmensanleihe finanziert den Ausbau der integrierten Batteriespeicherstrategie: Premium Storage Systems, Storage Engineering, Ready-to-Build BESS und Battery Lifecycle. Die AG bündelt Finanzierung, Governance und zentrale Steuerung; operative Gesellschaften übernehmen Beschaffung, technische Leistungen, Vertrieb, Projektkoordination und Abrechnung.
Mittelverwendung
Die Emissionserlöse sind vorgesehen für 70 % Beschaffungs- und Projektkapital, 20 % Vertrieb, Projektumsetzung und operatives Management, 5 % strategische Investments sowie 5 % operative Liquiditätsreserve. Eine freiwillige externe Mittelverwendungsprüfung ist beauftragt; ein Prüfungsergebnis liegt bis zur Veröffentlichung des Prüfberichts nicht vor.
Erlösquellen
Erlöse können aus System- und Komponentenlieferungen, technischer Auslegung und Engineering, Ready-to-Build-Projektierung, koordinierter Umsetzung sowie Rücknahme, Prüfung, ReUse, Second Life und dokumentierter Verwertung entstehen. Die tatsächliche Höhe, der Zeitpunkt und die Realisierbarkeit sind nicht garantiert.
System- und Projektzyklen
Beschaffung oder Systemlieferung, technische Planung, Projektvorbereitung, Lieferung, Rechnungsstellung und Zahlungseingang bilden die operativen Zyklen. Zurückgeflossenes Kapital kann erneut eingesetzt werden. Dauer und Ergebnis hängen unter anderem von Lieferzeiten, Nachfrage, Kundenbonität, Projektfortschritt und Marktbedingungen ab.
Operative Entwicklung
Für 2025 wurden 10,616 Mio. EUR Umsatz der ausgewerteten operativen Gesellschaften berichtet. Diese Angabe ist vorläufig, summiert, nicht konsolidiert und ungeprüft. Maßgeblich sind die jeweils veröffentlichten Finanzberichte und der Wertpapierprospekt.
Konditionen
Emittentin: Arbitrage Investment AG. WKN: A4DFCS. ISIN: DE000A4DFCS1. Kupon: 8,25 % p.a. fest. Zinszahlung: halbjährlich (30. Juni und 31. Dezember). Laufzeit: 2025–2030 (5 Jahre). Mindestanlage und Stückelung: 1.000 EUR. Börsennotierung: Frankfurter Wertpapierbörse (XFRA, Open Market). Volumen: bis zu 20 Mio. EUR. Clearstream-Abwicklung. Die Anleihe ist Senior Unsecured und nicht dinglich besichert.
Dokumente
Der CSSF-gebilligte EU-Wachstumsprospekt (Ref. C-031217) und die Anleiheunterlagen sind maßgeblich. Das öffentliche Angebot in Deutschland und Luxemburg wurde der BaFin notifiziert. Die CSSF-Billigung ist keine Empfehlung und keine Bewertung der Qualität der Wertpapiere.
Risikohinweis
Der Erwerb dieser unbesicherten Unternehmensanleihe ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Zins- und Rückzahlung hängen von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Emittentin ab; ein Börsenverkauf ist nicht jederzeit oder zu einem bestimmten Kurs gewährleistet. Bitte lesen Sie den CSSF-gebilligten Wertpapierprospekt (Ref. C-031217), etwaige Nachträge und die Anleihebedingungen vollständig, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen.
Wem leihe ich mein Geld – wer ist die Emittentin und wer steht hinter ihr?
Sie leihen Ihr Geld der Arbitrage Investment AG mit Sitz in Köln. Die Arbitrage Investment AG ist die börsennotierte Holding der Unternehmensgruppe und Emittentin der Unternehmensanleihe 2025/2030. Sie übernimmt Kapitalmarktfinanzierung, strategische Steuerung, Finanzcontrolling, dokumentierte Mittelweiterleitung und die Kommunikation mit Anlegern. Die Gruppe arbeitet in vier Wertschöpfungsfeldern: Premium Storage Systems, Storage Engineering, Ready-to-Build BESS und Battery Lifecycle. Als Aktiengesellschaft arbeitet sie mit Vorstand, Aufsichtsrat, Hauptversammlung, veröffentlichten Finanzberichten und einer zentralen Investor-Relations-Struktur. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema anzeigen: Welche Aufgabe übernimmt die Arbitrage Investment AG? Die Arbitrage Investment AG ist die Holding der Gruppe und gleichzeitig die Emittentin der Unternehmensanleihe. Sie übernimmt die Kapitalmarktfinanzierung, die zentrale strategische Steuerung, das Finanzcontrolling, die dokumentierte Mittelweiterleitung an operative Einheiten und die Investor-Relations-Kommunikation. Die operativen Aufgaben – Beschaffung, Großhandel, Vertrieb, Technik und Projektkoordination – werden von den Gesellschaften der Gruppe wahrgenommen. | Welche Aufgaben haben Vorstand und Aufsichtsrat? Alexander Schneider ist Vorstand der Arbitrage Investment AG. Er verantwortet Unternehmensleitung, strategische Ausrichtung, Kapitalmarktangelegenheiten, Beteiligungssteuerung und Corporate Governance. Aufsichtsrat: Engin Özkan (Vorsitzender), Hatice Bolat (stellvertretende Vorsitzende), Turgut Dulkadir. Der dreiköpfige Aufsichtsrat bestellt, berät und überwacht den Vorstand und begleitet wesentliche strategische und gesellschaftsrechtliche Entscheidungen. Er ist unabhängig vom operativen Tagesgeschäft und tagt nach Satzung und Geschäftsordnung. | Welche Rolle spielt die Hauptversammlung? Die Hauptversammlung ist das höchste Organ der Aktiengesellschaft. Sie wählt die Mitglieder des Aufsichtsrats, entscheidet über Gewinnverwendung, Kapitalmaßnahmen und wesentliche Satzungsänderungen. Anleihegläubiger sind keine Aktionäre und nehmen deshalb nicht an der Hauptversammlung teil und haben kein Stimmrecht. Durch die Zeichnung der Anleihe werden keine Aktionärsrechte begründet. | Welche Finanzberichte werden veröffentlicht? Die Arbitrage Investment AG veröffentlicht Jahresabschlüsse (zuletzt für 2024), Halbjahresberichte, Zwischenabschlüsse und die dazugehörigen Bestätigungsvermerke. Die Berichte sind über den Investor-Relations-Bereich und die Finanzberichtsseite zugänglich. Die Jahresabschlüsse werden durch unabhängige Wirtschaftsprüfer geprüft und mit Bestätigungsvermerk versehen. | Wie werden die Jahresabschlüsse geprüft? Der Jahresabschluss der Arbitrage Investment AG wird durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer nach den gesetzlichen Vorschriften geprüft. Der Wirtschaftsprüfer prüft Buchführung, Bilanzierung und Bewertung nach HGB sowie die Einhaltung satzungsrechtlicher Vorgaben. Das Ergebnis wird im Bestätigungsvermerk dokumentiert. Die Abschlussprüfung ist eine Prüfung der Buchführung und des Jahresabschlusses – sie ist keine Bewertung der Anleihe, keine Garantie für Zinszahlung oder Rückzahlung und kein Ersatz für die Lektüre des Wertpapierprospekts. | Was bedeuten MAR, Insiderlisten und Directors' Dealings? Als börsennotierte Aktiengesellschaft unterliegt die Arbitrage Investment AG der Marktmissbrauchsverordnung (MAR). Das bedeutet: Führungspersonen müssen eigene Aktien- oder Anleihegeschäfte nach Überschreiten bestimmter Schwellenwerte der BaFin melden (Directors' Dealings). Es werden Insiderlisten geführt, um Personen mit Zugang zu kursrelevanten Informationen zu erfassen. Eigengeschäfte während bestimmter Zeiträume sind verboten. Diese Pflichten dienen der Marktintegrität und gelten für börsennotierte Wertpapiere – also für die Aktie (WKN A3E5A2) wie für die Anleihe (WKN A4DFCS). | Wie zeigt die AG-Struktur Transparenz gegenüber Anleihegläubigern? Die Struktur als Aktiengesellschaft bietet Anleihegläubigern mehrere Transparenzebenen: (1) Veröffentlichungspflicht für Jahresabschlüsse und Bestätigungsvermerke im Bundesanzeiger. (2) Prospektpflichten nach WpPG und CSSF-Billigung. (3) Pflicht zur Veröffentlichung kursrelevanter Informationen nach MAR. (4) Aufsichtsratskontrolle als unabhängige institutionelle Kontrollebene. (5) Unabhängige Abschlussprüfung. Diese Transparenz ersetzt keine dingliche Besicherung, bildet aber eine nachvollziehbare institutionelle Grundlage für die Emissionsstruktur.
Welche Sicherheiten und Kontrollen gibt es für mein Kapital?
Nach den derzeit maßgeblichen Anleihebedingungen ist die Anleihe nicht dinglich durch einzelne Waren, Batterien, Tochtergesellschaften oder Projekte besichert. Es handelt sich um eine unbesicherte Schuldverschreibung (Senior Unsecured). Unabhängig davon dokumentieren wir Mittelzufluss, Weiterleitung und operative Verwendung und sehen eine freiwillige externe Prüfung der Mittelverwendung anhand von Konten, Rechnungen, Verträgen, Lagerlisten und Projektunterlagen vor. Zusätzlich bestehen institutionelle Kontrollmechanismen: Aufsichtsrat, unabhängige Abschlussprüfung, CSSF-gebilligter Prospekt und Börsennotierung. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema anzeigen: Ist die Anleihe besichert oder unbesichert? Nach den aktuell maßgeblichen Anleihebedingungen und dem CSSF-gebilligten Wertpapierprospekt ist die Unternehmensanleihe 2025/2030 eine unbesicherte Schuldverschreibung (Senior Unsecured). Es bestehen keine dinglichen Sicherheiten in Form von Pfandrechten, Grundschulden, Garantien oder Bürgschaften Dritter. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Maßgeblich sind ausschließlich der Wertpapierprospekt und die Anleihebedingungen. | Was ist das Warenlager-Sicherheitenmodell? Wir strukturieren ergänzend ein freiwilliges Warenlager-Sicherheitenmodell. Dieses kann erst dann als wirksam umgesetzt dargestellt werden, wenn alle erforderlichen Verträge, Warenlisten, Bewertungsregeln und eine gegebenenfalls notwendige Treuhandstruktur vollständig eingerichtet und veröffentlicht sind. Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Modell nicht als bestehende dingliche Sicherheit zu werten. In das Modell könnten nur eindeutig identifizierbare, bezahlte und marktgängige Waren aufgenommen werden, die Eigentums-, Versicherungs- und Bewertungsnachweise erfüllen. | Welchen Rang besitzen Anleihegläubiger? Die Anleihe ist nicht nachrangig. Senior Unsecured. Anleihegläubiger stehen gleichrangig mit anderen unbesicherten, nicht nachrangigen Verbindlichkeiten der Emittentin. Im Insolvenzfall werden gesicherte Gläubiger vorrangig aus ihren Sicherheiten befriedigt; unbesicherte Gläubiger — darunter Anleihegläubiger — teilen sich die verbleibende Masse. Vor Eigenkapitalgebern (Aktionären) stehen Anleihegläubiger jedoch vorrangig. Die genaue Rang- und Befriedigungsreihenfolge ergibt sich aus dem anwendbaren Insolvenzrecht und ist im Wertpapierprospekt dargestellt. | Wie wird die Mittelverwendung kontrolliert? Wir sehen eine freiwillige externe Mittelverwendungsprüfung vor. Diese Prüfung soll anhand von Konten, Rechnungen, Verträgen, Lagerlisten und Projektunterlagen nachvollziehbar machen, wie eingeworbene Anleihegelder innerhalb der Gruppe eingesetzt wurden. Die Mittelverwendungsprüfung ist von der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung zu unterscheiden: Sie bezieht sich spezifisch auf die Anleihe-Mittelflüsse. Solange kein Bericht veröffentlicht ist, ist nur ein Auftrag erteilt – kein Ergebnis festgestellt. | Gibt es ein externes Rating? Für die Emittentin wurde ein externes Rating beauftragt. Der Ratingprozess ist noch nicht abgeschlossen und es wurde noch keine Ratingnote veröffentlicht. | Welche institutionellen Kontrollmechanismen bestehen unabhängig von dinglichen Sicherheiten? Unabhängig von der fehlenden dinglichen Besicherung bestehen folgende institutionelle Kontrollmechanismen: (1) Dreiköpfiger unabhängiger Aufsichtsrat. (2) Externe Jahresabschlussprüfung durch unabhängigen Wirtschaftsprüfer. (3) CSSF-gebilligter Wertpapierprospekt (Ref. C-031217) mit Notifizierungspflichten. (4) Folgepflichten nach WpPG und MAR aufgrund der Börsennotierung. (5) Freiwillige Mittelverwendungsprüfung. Diese ersetzen keine dingliche Besicherung, bieten aber eine institutionelle Nachvollziehbarkeit der Emissionsstruktur.
Welche Erlösquellen trägt die Batteriespeicherstrategie?
Die integrierte Batteriespeicherstrategie verbindet System- und Komponentenlieferungen, Storage Engineering, Ready-to-Build BESS sowie Battery Lifecycle. Aus diesen Bereichen können unterschiedliche Einnahme- und Zahlungsströme entstehen; ihre Höhe und ihr Zeitpunkt sind nicht garantiert. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema anzeigen: Wie entstehen Einnahmen mit Premium Storage Systems? Die Gruppe wählt marktgängige Batteriespeichersysteme und abgestimmte Komponenten aus, beschafft sie projektbezogen und stellt sie über B2B-, E-Commerce- und Projektkanäle bereit. Einnahmen entstehen aus System- und Komponentenlieferungen sowie aus der technischen Konfiguration; ihre Höhe hängt von Einkauf, Logistik, Leistungsumfang und vereinbarten Konditionen ab. | Welche Einnahmen entstehen aus Speicherprojekten? Speicherprojekte können entlang mehrerer Phasen Einnahmen erzeugen: Systemlieferung und Hardwarebeschaffung, technische Auslegung und Projektierung, koordinierte Umsetzung sowie Lieferung und Abrechnung. Die Einnahmen hängen vom Projektumfang, dem Leistungsumfang der Gruppe und den vereinbarten Vertragskonditionen ab. Sie sind nicht garantiert und können sich zeitlich verzögern. | Welche Rolle spielen ReUse und gebrauchte Batterien? Gebrauchte Batteriesysteme bieten in bestimmten Fällen höhere Handelsspannen als standardisierte Neuware, da Einkaufspreise bei geeigneten Posten deutlich niedriger liegen können. Tatsächliche Margen hängen von Zustand, Prüfaufwand, Nachfrage, Transport und Verwertungsweg ab. Nicht jeder Posten ist wiederverwendbar. Arbitrage Recycling Solution ist die operative Tochtergesellschaft für B2B-Rücknahme, Prüfung, ReUse und geordnete Verwertung. | Wie wird das Anleihevolumen an die operative Ertragskraft angepasst? Der Emissionsrahmen von bis zu 20 Mio. EUR ist eine Obergrenze. Die Platzierung soll dem operativen Wachstum folgen: Kapital wird aufgenommen und eingesetzt, wenn konkrete Beschaffungs-, Vertriebs- und Projektmöglichkeiten bestehen. Dadurch soll die Zinsbelastung an das tatsächlich ausgegebene Nominalvolumen und die operative Entwicklung angepasst werden. Die tatsächliche Entwicklung von Umsatz und Ertrag ist mit unternehmerischen Risiken verbunden. | Welche Finanzzahlen wurden zuletzt veröffentlicht? Für das Geschäftsjahr 2025 werden 10.616 TEUR summierter Umsatz der operativen Gesellschaften und rund 1,65 Mio. Euro operativer Rohertrag ausgewiesen (Summe der Einzelgesellschaften, keine Konzernkonsolidierung, ungeprüfte Einzelabschlüsse). Die Eigenkapitalquote der Holding (Einzelabschluss der Arbitrage Investment AG zum 31.12.2025) lag bei rund 91 %. Maßgeblich sind die geprüften Jahresabschlüsse und der Halbjahresbericht.
Wie soll mein Kapital im Jahr 2030 zurückgezahlt werden?
Unsere Planung sieht die vollständige Rückzahlung der Anleihe zum vertraglich vorgesehenen Fälligkeitstermin am 01.12.2030 vor. Nach heutigem Planungsstand ist keine automatische Verlängerung vorgesehen. Die Rückzahlung soll vor allem aus der während der Laufzeit aufgebauten Liquidität, aus Zahlungseingängen des Großhandels und Projektgeschäfts sowie aus der Rückführung des eingesetzten Umlaufvermögens erfolgen. Das Kapital soll während der Laufzeit mehrfach eingesetzt werden: Ware wird beschafft, verkauft, Forderungen werden eingezogen und das Kapital erneut eingesetzt. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema anzeigen: Welche konkreten Rückzahlungsquellen bestehen? Die Rückzahlung soll aus mehreren Quellen erfolgen: (1) Während der Laufzeit aufgebaute Liquidität aus operativen Überschüssen. (2) Zahlungseingänge aus Warenverkäufen, Systemlieferungen und Projekten. (3) Rückführung des eingesetzten Umlaufvermögens – also Warenbestand und Forderungen, die in Liquidität umgewandelt werden. (4) Mögliche operative Ergebnisreserven. Eine Garantie für die Rückzahlung besteht nicht. Maßgeblich ist der Wertpapierprospekt. | Welche Rolle spielen Warenbestand und Forderungen? Warenbestand und Forderungen sind Bestandteile des Umlaufvermögens. Warenbestand ist dann rückzahlungsrelevant, wenn er tatsächlich verkauft und der Erlös eingezogen werden kann. Forderungen sind dann relevant, wenn Kunden pünktlich zahlen. Warenbestand ist nicht dasselbe wie Bargeld: Verkaufspreise können schwanken, Waren können schwer verkäuflich sein oder an Wert verlieren. Diese Risiken müssen Anleger bei ihrer Entscheidung berücksichtigen. | Warum soll das Kapital mehrfach eingesetzt werden? Das operative Modell setzt auf schnell drehende Warenposten und Projektabwicklungen mit kurzen Zahlungszyklen. Wenn nach Lieferung und Zahlungseingang das Kapital erneut für Einkauf und Projektfinanzierung eingesetzt wird, kann dasselbe Nominalkapital während der Laufzeit mehrfach Umsatz und Rohertrag erwirtschaften. Die Geschwindigkeit dieser Rotation hängt von Einkauf, Warenverfügbarkeit, Nachfrage, Lieferzeit und Zahlungsbedingungen ab – sie ist nicht garantiert. | Ist eine automatische Verlängerung vorgesehen? Nein. Nach den aktuell maßgeblichen Anleihebedingungen ist keine automatische Verlängerung der Laufzeit vorgesehen. Die Fälligkeit ist auf den 30.11.2030 (Laufzeitende) mit Rückzahlung zum 01.12.2030 festgelegt. Maßgeblich sind ausschließlich der Wertpapierprospekt und die Anleihebedingungen. | Ist eine spätere Refinanzierung zwingend erforderlich? Eine Refinanzierung ist in der aktuellen Planung nicht als zwingend erforderlich dargestellt. Die Rückzahlung soll primär aus dem operativen Geschäftsverlauf und der während der Laufzeit aufgebauten Liquidität erfolgen. Ob eine ergänzende Refinanzierung notwendig oder sinnvoll ist, hängt von der tatsächlichen Entwicklung des Unternehmens ab. Eine Refinanzierungsnotwendigkeit kann nicht ausgeschlossen werden.
Welche operative Substanz besteht heute bereits?
Die Anleihe erweitert eine bestehende Handels-, Beschaffungs-, Vertriebs-, Logistik- und Technikstruktur. Die Gruppe verfügt über operative Gesellschaften, Waren- und Lieferprozesse, bestehende Absatzkanäle sowie Büro-, Lager- und Logistikstrukturen. Für das Geschäftsjahr 2025 werden 10.616 TEUR summierter Umsatz der operativen Gesellschaften und rund 1,65 Mio. Euro operativer Rohertrag ausgewiesen (Summe der Einzelgesellschaften, keine Konzernkonsolidierung, ungeprüfte Einzelabschlüsse). Weitere Einzelheiten zu diesem Thema anzeigen: Welche Finanzkennzahlen wurden zuletzt veröffentlicht? Für das Geschäftsjahr 2025 wurden folgende Werte berichtet: 10.616 TEUR summierter Umsatz der operativen Gesellschaften; rund 1,65 Mio. Euro operativer Rohertrag; rund 15,5 % Rohertragsmarge; rund 91 % Eigenkapitalquote der Holding (Einzelabschluss der Arbitrage Investment AG zum 31.12.2025). Diese Angaben beziehen sich auf die Summe der Einzelgesellschaften, nicht auf einen konsolidierten Konzernabschluss. Prüfstand: ungeprüfte Einzelabschlüsse. Maßgeblich sind die veröffentlichten geprüften Jahresabschlüsse. | Welche operative Infrastruktur besteht in Köln? Der Hauptsitz der Arbitrage Investment AG befindet sich in Köln (Max-Planck-Straße 38, 50858 Köln). Von dort werden Unternehmenssteuerung, Finanzcontrolling, Investor Relations, zentrale Koordination und Verwaltung wahrgenommen. Weitere operative Einheiten sind über die Gruppengesellschaften organisiert. | Welche Lager- und Logistikkapazitäten sind nachgewiesen? Nach den aktuell bestätigten Unternehmensunterlagen verfügt die Gruppe über Lager- und Logistikstrukturen für die Aufnahme, Lagerung und Bearbeitung von Warenposten. Die konkrete Nutzfläche und Kapazität ergibt sich aus den jeweils aktuell bestätigten Betriebsunterlagen. Lagerfläche und Kapazitäten können im Rahmen des operativen Wachstums angepasst werden. | Welche Waren-, Logistik- und Technikprozesse bestehen bereits? Die Gruppe verfügt über Beschaffungszugänge zu Lieferanten und Distributoren marktgängiger Solar-, Speicher-, Batterie- und Energiekomponenten, bestehende B2B-Absatzkanäle, operative Prüf-, Sortier- und Logistikabläufe für Waren und Batteriesysteme sowie technische Kapazitäten für Systemauslegung, Projektkoordination und Integration. Über Arbitrage Recycling Solution bestehen B2B-Prozesse für Batterierücknahme, ReUse und geordnete Verwertung.
Wie verdient die Gruppe Geld und wie schnell dreht sich das Kapital?
Unser operatives Modell verbindet Premium Storage Systems, Storage Engineering, Ready-to-Build BESS und Battery Lifecycle. Kapital wird unter anderem für projektbezogene Systeme und Komponenten eingesetzt und nach Lieferung und Zahlungseingang erneut verwendet. Weitere Einnahmen können aus technischer Auslegung, Integration, Projektentwicklung, ReUse und Second Life entstehen. Die Geschwindigkeit der Kapitalrotation hängt von Einkauf, Warenverfügbarkeit, Nachfrage, Projektfortschritt, Lieferzeit und Zahlungsbedingungen ab und ist nicht garantiert. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema anzeigen: Wie funktioniert der Waren- und Kapitalzyklus? Der Zyklus läuft in folgenden Schritten: (1) Einkauf marktgängiger Ware oder Beauftragung einer Systemlieferung. (2) Kurze Verfügbarkeit im Lager oder direkte Projektlieferung. (3) Verkauf, Lieferung und Rechnungsstellung. (4) Zahlungseingang vom Kunden. (5) Erneuter Einsatz des zurückgeflossenen Kapitals für den nächsten Beschaffungsvorgang. Die Dauer des gesamten Zyklus hängt von Verhandlungsstand, Lieferzeiten, Kundenbonitäten und Marktbedingungen ab. | Was bedeutet Warenrotation und wie wird sie gemessen? Warenrotation beschreibt, wie schnell ein Warenbestand durch Verkauf umgeschlagen wird. Ein interner Managementwert für die Umschlagsdauer lag nach vorliegenden Angaben bei ungefähr 37 Tagen. Dieser Wert dient der operativen Steuerung und ist kein Garant für zukünftige Warenposten: Umschlagszeiten können je nach Produktkategorie, Marktlage, Kundensituation und Saison erheblich variieren. | Was bedeutet produktives Umlaufvermögen? Produktives Umlaufvermögen bezeichnet Vermögensgegenstände, die durch ihre operative Nutzung – also durch Kauf, Verarbeitung oder Lieferung – Einnahmen generieren sollen. Im Großhandelsmodell zählen dazu Warenbestand und offene Forderungen. Produktiv ist das Umlaufvermögen dann, wenn Waren tatsächlich verkauft werden, Forderungen tatsächlich eingezogen werden und das Kapital rechtzeitig für die Rückzahlung oder erneuten Einsatz verfügbar ist. Warenbestand ist nicht dasselbe wie Bargeld. | Welche Faktoren können die Kapitalrotation verlangsamen? Mögliche Faktoren: Verzögerte Lieferungen durch Lieferanten, Zahlungsverzug oder Zahlungsausfall von Kunden, rückläufige Nachfrage in einzelnen Produktkategorien, Preisverluste bei Waren, Logistikprobleme oder -kosten, regulatorische Änderungen oder Importrestriktionen, Projektverschiebungen auf Kundenseite sowie allgemeine Markt- und Konjunkturrisiken. Diese Risiken können dazu führen, dass Kapital länger gebunden bleibt als geplant.
Wofür wird mein Geld konkret verwendet?
Die aktuell freigegebene Mittelverwendung ist klar gegliedert: 70 % Beschaffungs- und Projektkapital, 20 % Vertrieb, Projektumsetzung und operatives Management, 5 % strategische Beteiligungen und M&A sowie 5 % Liquiditätsreserve. Der größte Teil dient damit dem Einkauf marktgängiger Komponenten, Systempakete und projektbezogener Hardware. Der zweite Mittelblock sorgt dafür, dass die beschaffte Ware aktiv vertrieben, verkauft, geliefert und in Kunden- oder Projektaufträge umgesetzt wird. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema anzeigen: Was wird mit den 70 % konkret finanziert? Der Hauptteil (70 %) ist als Beschaffungs- und Projektkapital definiert. Er dient der projektbezogenen Beschaffung marktgängiger Speicher-, Batterie- und Energiekomponenten, der Bereitstellung von Premium Storage Systems, der Entwicklung konkreter BESS-Projekte sowie Warenposten für ReUse und Refurbishment. Es handelt sich ausdrücklich nicht um ein Forschungsbudget. | Wofür werden die 20 % eingesetzt? Der zweite Mittelblock (20 %) deckt Vertrieb, Projektumsetzung und operatives Management. Darunter fallen: B2B-Vertrieb und Vermarktung der Komponenten und Systempakete, Projektkoordination, EPC-Begleitung und technische Integrationsleistungen, Inbetriebnahme- und Betriebsbegleitung, sowie die operative Steuerung des Gruppengeschäfts. Ohne aktiven Vertrieb und Umsetzungskapazität könnte beschaffte Ware nicht in Einnahmen umgewandelt werden. | Welche Beteiligungen kommen für die 5 % infrage? Der Mittelblock für strategische Beteiligungen und M&A (5 %) ist für den Erwerb oder die Stärkung operativer Einheiten vorgesehen, die unmittelbar zur Umsetzung des Geschäftsmodells beitragen. Konkrete Übernahmeziele werden nur dann benannt, wenn sie öffentlich freigegeben und aktuell bestätigt sind. Nicht bestätigte Übernahmeziele werden nicht öffentlich kommuniziert. | Wozu dient die Liquiditätsreserve? Die Liquiditätsreserve (5 %) dient der operativen Handlungsfähigkeit bei kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen, Vorauszahlungen oder Verzögerungen im Zahlungseingang. Sie soll sicherstellen, dass reguläre Geschäftsvorgänge auch dann aufrechterhalten werden können, wenn ein Warenposten oder ein Projekt sich temporär verzögert. Noch nicht eingesetzte Mittel werden entsprechend der Mittelverwendungsstrategie investiert.
Wie kann ich nachvollziehen, wohin mein Geld fließt?
Die Anleihemittel gehen zunächst bei der Arbitrage Investment AG als Emittentin ein und werden entsprechend dem operativen Bedarf dokumentiert an die zuständigen Gruppengesellschaften oder für konkrete Beschaffungs- und Projektvorgänge eingesetzt. Grundlage sind schriftliche Darlehen, Finanzierungsvereinbarungen, Lieferantenrechnungen, Beschaffungsverträge und projektbezogene Zahlungen. Jede Mittelbewegung soll einer Gesellschaft, einer Rechnung, einem Warenbestand oder einem Projekt zugeordnet werden können. Zusätzlich ist eine freiwillige externe Mittelverwendungsprüfung vorgesehen. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema anzeigen: Wie fließen die Mittel innerhalb der Gruppe? Nach Eingang bei der Arbitrage Investment AG werden die Mittel über dokumentierte Transaktionen weitergeleitet: Gruppeninterne Darlehen oder Finanzierungsvereinbarungen mit operativen Gesellschaften für Beschaffung und Projektfinanzierung, direkte Lieferantenzahlungen für Wareneinkäufe, projektbezogene Zahlungen an Partner und Auftragnehmer. Jede Transaktion soll einer Gesellschaft, einem Warenbestand, einer Rechnung oder einem Projektvorgang zugeordnet werden können. | Was ist der Unterschied zwischen Abschlussprüfung und Mittelverwendungsprüfung? Abschlussprüfung: Prüft den gesamten Jahresabschluss auf Ordnungsmäßigkeit der Buchführung, korrekte Bilanzierung und Bewertung nach HGB sowie Einhaltung satzungsrechtlicher Vorschriften. Sie endet mit einem gesetzlichen Bestätigungsvermerk. Mittelverwendungsprüfung: Prüft spezifisch, wie die eingeworbenen Anleihe-Mittel eingesetzt wurden – anhand von Konten, Rechnungen, Verträgen, Lagerlisten und Projektunterlagen. Sie ist freiwillig und ergibt einen eigenständigen Prüfbericht zu den Anleihe-Mittelflüssen. | Was prüft der Abschlussprüfer? Der Abschlussprüfer prüft: Buchführung und Buchhaltungsunterlagen, Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang), Bewertung von Vermögens- und Schuldposten, Einhaltung der Rechnungslegungsvorschriften (HGB), satzungsrechtliche Vorgaben sowie den Lagebericht, soweit gesetzlich erforderlich. Das Ergebnis wird im gesetzlichen Bestätigungsvermerk dokumentiert. Der Abschlussprüfer prüft nicht automatisch die Verwendung der Anleiheerlöse im Detail – dafür ist die gesonderte Mittelverwendungsprüfung vorgesehen. | Wann werden Prüfungsberichte veröffentlicht? Jahresabschlüsse mit Bestätigungsvermerken werden nach den gesetzlichen Fristen im Bundesanzeiger veröffentlicht und im Investor-Relations-Bereich zugänglich gemacht. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung eines etwaigen Mittelverwendungsprüfungsberichts hängt vom Auftrag, dem Umfang und dem Abschluss der Prüfung ab. Solange kein Bericht veröffentlicht ist, ist nur ein Auftrag erteilt – kein Prüfungsergebnis festgestellt.
Welche Gesellschaften setzen das Geschäftsmodell um?
Die Arbitrage Investment AG übernimmt als Emittentin die zentrale Kapitalmarktfinanzierung, Steuerung, Mittelweiterleitung, Finanzkontrolle und Investor-Relations-Kommunikation. Die operativen Gesellschaften übernehmen je nach bestätigter Zuständigkeit Beschaffung, Großhandel, Vertrieb, digitale Prozesse, technische Umsetzung, Projektkoordination sowie Batterie- und Elektronikhandel, ReUse und Recycling. Die genaue Zuordnung muss mit der aktuellen Beteiligungsstruktur übereinstimmen. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema anzeigen: Welche Aufgabe übernimmt die Arbitrage Investment AG? Die Arbitrage Investment AG ist Holding und Emittentin zugleich. Sie bündelt: Kapitalmarktfinanzierung über Aktie und Anleihe, strategische Steuerung der Gruppe, Finanzcontrolling und Mittelweiterleitung, Investor Relations und Kommunikation, Corporate Governance und Aufsichtsratskommunikation. Operative Aufgaben werden von den Tochter- und Beteiligungsgesellschaften wahrgenommen. | Welche operativen Gesellschaften gehören zur Gruppe? Die Gruppe umfasst operative Gesellschaften für Premium Storage Systems, Storage Engineering und Ready-to-Build BESS sowie Arbitrage Recycling Solution als operative Tochtergesellschaft für Battery Lifecycle mit B2B-Rücknahme, Prüfung, ReUse und dokumentierter Verwertung von Batteriesystemen. Die vollständige und aktuelle Beteiligungsstruktur mit Gesellschaftsnamen, Tätigkeiten und Beteiligungsquoten ist auf der Beteiligungsseite dokumentiert. | Wie werden Speicherprojekte und EPC-Aufgaben koordiniert? Speicherprojekte und Umsetzungsaufgaben werden gruppenübergreifend koordiniert. Es bestehen technische Kapazitäten für Systemauslegung, Projektierung sowie die Koordination von Lieferanten, Fachplanern und Baupartnern. Konkrete Verantwortlichkeiten hängen vom jeweiligen Projektumfang und den beteiligten Gruppengesellschaften ab. | Welche Rolle übernimmt Arbitrage Recycling Solution? Arbitrage Recycling Solution ist die operative Gesellschaft der Gruppe für Batterierücknahme, technische Prüfung, Wiederverwendung und dokumentierte Verwertung. Geeignete Batteriesysteme werden für ReUse- und Second-Life-Anwendungen geprüft. Technisch nicht mehr nutzbare Systeme werden einem dokumentierten Recycling- und Verwertungsprozess zugeführt.
Welche Produkte und Leistungen werden tatsächlich verkauft?
Wir stellen Batteriespeichersysteme, abgestimmte Komponenten und projektbezogene Lösungen bereit. Dazu können Batterien, BESS, Wechselrichter, PCS, BMS, EMS, PV-Komponenten und weitere Systemtechnik gehören. Ergänzend entstehen Leistungen aus Storage Engineering, Projektentwicklung, Integration, ReUse, Refurbishment und Second Life. QENERA ist eine Produkt- und Lösungsmarke, keine eigenständige Gesellschaft und kein zusätzliches Wertschöpfungsfeld. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema anzeigen: Was bedeutet Premium-Neuware? Premium-Neuware bezeichnet in unserem Kontext Produkte von Herstellern mit hoher Marktakzeptanz, technischer Dokumentation, nachvollziehbaren Garantie- und Serviceprozessen, guter Wiederverkaufbarkeit sowie professioneller B2B- und Projekteignung. Der Begriff beschreibt die Qualitätsorientierung bei der Beschaffung – er ist keine Eigenbezeichnung oder Produktkategorie im rechtlichen Sinne. Hersteller werden nur dann namentlich genannt, wenn ein aktueller und bestätigter Liefer-, Handels- oder Projektbezug besteht. | Welche Produktgruppen werden gehandelt? Die Gruppe handelt unter anderem mit: Batteriesystemen (Lithium-Ionen-basiert, verschiedene Chemien und Größenklassen), Stromspeicher- und BESS-Komponenten, Wechselrichtern und Power Conversion Systemen (PCS), PV-Modulen und -Komponenten, Kabel, Montagesystemen und elektrischer Systemtechnik, BMS- (Batteriemanagement) und EMS-Komponenten (Energiemanagement), sowie gebrauchten und aufgearbeiteten Batteriesystemen für ReUse oder Second-Life-Anwendungen. | Welche Rolle spielt QENERA? QENERA ist eine Produkt- und Lösungsmarke der Gruppe. Sie ist kein eigenständiges Wertschöpfungsfeld und keine separate Gesellschaft. Unter der QENERA-Marke werden ausgewählte Systempakete und Lösungen aus der Speicher- und Energietechnik zusammengefasst und vermarktet. | Was leisten BMS und EMS? Das Batteriemanagementsystem (BMS) überwacht und schützt den Speicher auf Zellebene: Ladezustand, Temperatur, Ströme und Sicherheitsfunktionen. Das Energiemanagementsystem (EMS) optimiert den Einsatz des Speichers im übergeordneten Energiesystem: Wann wird geladen, wann entladen, wie reagiert das System auf Lastprofile, Preissignale oder Netzanforderungen? Beide Systeme sind für einen wirtschaftlichen und sicheren Betrieb von Speicheranlagen notwendig. | Wer übernimmt Garantie und After-Sales? Garantien sind produktbezogen und hängen vom jeweiligen Hersteller, der Produktkategorie, den vereinbarten Lieferbedingungen und dem Kaufvertrag ab. Es gibt keine pauschale Garantiezeit für alle Produkte. Die Gruppe übernimmt je nach Vertragsgestaltung kaufmännische und organisatorische Verantwortung für die Abwicklung von Garantiefällen mit den jeweiligen Herstellern oder Distributoren. | Welche Einnahmen entstehen aus ReUse und Refurbishment? Bei geeigneten gebrauchten Warenposten können aufgrund niedrigerer Einkaufspreise und unterschiedlicher Verwertungswege höhere Handelsspannen als bei standardisierter Neuware entstehen. Die tatsächliche Marge hängt von Zustand, Prüfaufwand, Nachfrage, Transport und Verwertungsweg ab. Nicht jeder Posten ist wiederverwendbar oder wirtschaftlich attraktiv. Gebrauchtware erzeugt keine pauschalen Gewinne.
Warum wird die Anleihe stufenweise platziert?
Der Emissionsrahmen von bis zu 20 Mio. EUR ist eine Obergrenze und nicht der Betrag, der unabhängig vom tatsächlichen Bedarf sofort aufgenommen werden muss. Die Platzierung soll dem operativen Wachstum folgen. Kapital wird für konkrete Beschaffungs-, Vertriebs- und Projektmöglichkeiten aufgenommen. Weitere Platzierungsstufen sollen erst erfolgen, wenn zusätzliche Waren-, Kunden-, Auftrags- oder Projektmöglichkeiten bestehen. Dadurch wird die Zinsbelastung an das tatsächlich ausgegebene Nominalvolumen angepasst. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema anzeigen: Wie groß ist der maximale Emissionsrahmen? Der im CSSF-gebilligten Wertpapierprospekt genannte Emissionsrahmen beträgt bis zu 20 Mio. EUR. Es handelt sich um eine Obergrenze, nicht um einen Mindestbetrag. Ob und wann der gesamte Rahmen ausgeschöpft wird, hängt von der operativen Entwicklung und dem tatsächlichen Kapitalbedarf ab. Zinsen fallen nur auf das tatsächlich ausgegebene Nominalvolumen an. | Auf welchen Betrag fallen tatsächlich Zinsen an? Zinsen in Höhe von 8,25 % p.a. fallen ausschließlich auf den tatsächlich ausgegebenen Nennbetrag an. Nicht platziertes Volumen verursacht keine Zinskosten. Wenn beispielsweise 5 Mio. EUR platziert sind, entspricht die jährliche Zinslast 412.500 EUR brutto. Der vollständige Emissionsrahmen von 20 Mio. EUR muss nicht zwingend ausgeschöpft werden. | Wann wird weiteres Kapital aufgenommen? Weitere Platzierungsstufen sind erst dann vorgesehen, wenn konkrete operative Möglichkeiten bestehen: zusätzliche Beschaffungsmöglichkeiten, neue Kundenaufträge, identifizierte Projektchancen oder weiterer Lagerbedarf. Sie sind nicht unabhängig vom operativen Bedarf bereits fest beschlossen. Die Entscheidung über weitere Kapitalaufnahmen trifft der Vorstand entsprechend der operativen Entwicklung.
Welche Konditionen gelten und wie kann ich die Anleihe direkt zeichnen?
Die Unternehmensanleihe besitzt einen festen Kupon von 8,25 % p.a., eine Stückelung und Mindestanlage von 1.000 EUR sowie halbjährliche Zinstermine am 30. Juni und 31. Dezember. Sie trägt die WKN A4DFCS und die ISIN DE000A4DFCS1. Die Direktzeichnung erfolgt über den offiziellen Online-Zeichnungsprozess unter /zeichnung-online. Vor der Zeichnung sollten Wertpapierprospekt, Anleihebedingungen, Fact Sheet und Zeichnungsunterlagen gelesen werden. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema anzeigen: Warum beträgt der Kupon 8,25 %? Der Kupon von 8,25 % p.a. wurde unter Berücksichtigung des Risikoprofils der Anleihe, der Marktgegebenheiten und des Kapitalbedarfs der Emittentin festgelegt. Er liegt über dem Niveau vergleichbarer Bundesanleihen und vieler Bankeinlagen und spiegelt das höhere Risiko einer unbesicherten Unternehmensanleihe eines wachsenden Unternehmens wider. Ein höherer Kupon bedeutet entsprechend ein höheres Risiko für den Anleger. | Wie hoch sind Mindestanlage und mögliche Höchstzeichnung? Die Mindestanlage beträgt 1.000 EUR (eine Stückelung). Weitere Zeichnungen sind in Vielfachen von 1.000 EUR möglich. Eine gesetzliche Höchstzeichnung pro Anleger ist nicht vorgesehen, soweit keine Beschränkungen durch die Zielmarktdefinition (MiFID II) oder die individuelle Depotbank gelten. Bitte prüfen Sie die aktuellen Konditionen im Wertpapierprospekt und Zeichnungsschein. | Wie funktioniert die Online-Direktzeichnung? Die Online-Direktzeichnung erfolgt über das Zeichnungsformular unter /zeichnung-online. Dort geben Anleger Zeichnungsbetrag und persönliche Daten an. Nach Einreichung des Formulars erhält der Anleger die erforderlichen Zahlungsinformationen und den Zeichnungsschein. Der Zeichnungsbetrag ist entsprechend den Zahlungsinformationen zu überweisen. Die Einbuchung in das Depot des Anlegers erfolgt nach Abwicklung über Clearstream. | Welche Kosten entstehen bei der Direktzeichnung? Für die Zeichnung über das Formular berechnet die Emittentin derzeit keine zusätzlichen Zeichnungsgebühren. Kosten Ihrer Bank oder Depotstelle können anfallen, etwa für Depotführung, Einbuchung, Verwahrung, Börsenkauf oder späteren Verkauf. Diese Kosten hängen vom jeweiligen Depotanbieter ab und sind separat zu erfragen. Keine Bankverbindung wird in diesem FAQ veröffentlicht. | Benötige ich ein Wertpapierdepot? Ja. Die Anleihe ist eine verbriefte Schuldverschreibung (ISIN DE000A4DFCS1), die über Clearstream verwahrt und in einem Wertpapierdepot gehalten wird. Für den Besitz und das spätere Übertragen oder Verkaufen der Anleihe ist ein Depot bei einer depotführenden Bank oder einem Broker erforderlich. Die Depotdaten werden bei der Zeichnung angegeben. | Was ist der Unterschied zwischen Anleihe und Aktie? Die Anleihe ist Fremdkapital und begründet die in den Anleihebedingungen festgelegten Ansprüche auf Zinszahlung und Rückzahlung des Nominalbetrags. Durch die Zeichnung wird der Anleger nicht Aktionär und erhält keine Stimmrechte. Die Aktie (WKN A3E5A2) ist Eigenkapital und gewährt Mitgliedschaftsrechte wie Stimmrecht und Dividendenanspruch. Anleihe und Aktie sind rechtlich und wirtschaftlich unterschiedliche Wertpapiere.
Was muss ich nach der Zeichnung zu Zinsen, Verkauf und Risiken wissen?
Die Zinsen werden entsprechend den Anleihebedingungen halbjährlich am 30. Juni und 31. Dezember über die Zahl- und Depotabwicklung gutgeschrieben. Ein Verkauf vor dem Laufzeitende kann grundsätzlich über eine Bank oder einen Broker erfolgen, setzt aber eine entsprechende Nachfrage voraus. Der Verkaufspreis kann unter, auf oder über 100 % des Nominalwerts liegen. Die vollständigen Chancen und Risiken ergeben sich aus dem Wertpapierprospekt und den Anleihebedingungen. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema anzeigen: Wann werden die Zinsen ausgezahlt? Die Zinsen werden halbjährlich ausgezahlt: am 30. Juni und am 31. Dezember eines jeden Jahres während der Laufzeit. Die Zinsgutschrift erfolgt über die Clearstream-Abwicklung auf dem Depot des Anleihegläubigers. Voraussetzung ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Emittentin; ein Zahlungsausfall oder eine Zahlungsverzögerung ist möglich. | Wie viel Zins entfällt auf 1.000 EUR je Halbjahr? Bei einem Nennbetrag von 1.000 EUR und einem Jahreskupon von 8,25 % p.a. beträgt die halbjährliche Zinszahlung 41,25 EUR brutto. Davon können Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer abgehen. Die tatsächliche Netto-Auszahlung hängt vom persönlichen Steuerfreistellungsauftrag und dem Steuerstatus des Anlegers ab. | Was sind Stückzinsen und wo finde ich die Berechnung? Stückzinsen sind die zwischen zwei Zinszahlungsterminen anteilig aufgelaufenen Zinsen. Wer die Anleihe zwischen zwei Terminen kauft, zahlt dem Verkäufer die aufgelaufenen Stückzinsen. Wer zwischen zwei Terminen verkauft, erhält entsprechend Stückzinsen vom Käufer. Die Stückzinsberechnung ist in der Stückzinstabelle dokumentiert. | Kann ich die Anleihe vor 2030 verkaufen? Ja, grundsätzlich ist ein Verkauf über eine Bank oder einen Broker an der Frankfurter Wertpapierbörse (XFRA, Open Market) möglich. Der Verkauf setzt voraus, dass zum gewünschten Zeitpunkt ein Käufer vorhanden ist und eine ausführbare Börsenorder besteht. Liquidität und Handelsvolumen an der Börse sind begrenzt; ein Verkauf zum gewünschten Preis oder Zeitpunkt ist nicht garantiert. | Was bedeutet ein Kurs unter oder über 100 %? Der Börsenkurs der Anleihe kann unter 100 % (unter Nennwert), bei 100 % oder über 100 % notieren. Wer unter 100 % kauft und bis zur Rückzahlung hält, erzielt eine höhere effektive Rendite als 8,25 %. Wer über 100 % kauft, erzielt eine niedrigere effektive Rendite. Wer vor Fälligkeit unter 100 % verkaufen muss, realisiert einen Verlust des eingesetzten Kapitals. Der Wertpapierprospekt enthält die vollständige Risikobeschreibung. | Wie werden Zinserträge steuerlich behandelt? Zinserträge aus der Anleihe unterliegen in Deutschland grundsätzlich der Abgeltungsteuer (25 %) zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Der persönliche Steuerfreibetrag (Sparerpauschbetrag) kann über einen Freistellungsauftrag bei der depotführenden Bank berücksichtigt werden. Die steuerliche Behandlung hängt vom Wohnsitz, dem Anlegertyp und der Depotstruktur ab. Diese Angaben ersetzen keine individuelle steuerliche Beratung. | Welche wesentlichen Risiken bestehen? Die wesentlichen Risiken der Anleihe umfassen: (1) Totalverlustrisiko – ein vollständiger Verlust des investierten Kapitals ist möglich. (2) Zins- und Rückzahlungsrisiko – Zahlungsausfall oder -verzögerung sind möglich. (3) Liquiditätsrisiko – kein garantierter Sekundärmarkt, kein garantierter Verkaufspreis. (4) Markt- und Geschäftsrisiken – negative Marktentwicklungen können die Ertragslage der Emittentin beeinflussen. (5) Keine Einlagensicherung. (6) Keine gesetzliche Garantie oder staatliche Absicherung. Die vollständige Risikobeschreibung enthält der CSSF-gebilligte Wertpapierprospekt. | Wo finde ich Prospekt, Anleihebedingungen und weitere Unterlagen? Alle Dokumente stehen im Dokumentenbereich der Anleiheseite und im Investor-Relations-Bereich zum Download bereit: CSSF-gebilligter Wertpapierprospekt (Ref. C-031217), Fact Sheet, Zeichnungsschein, Anleihebedingungen (Teil des Wertpapierprospekts), Stückzinstabelle, Zahlungsinformationen und weitere Unterlagen. Rechtlich maßgeblich sind der Wertpapierprospekt und die Anleihebedingungen. | Wer beantwortet persönliche Fragen? Für persönliche Fragen zur Anleihe steht der Investor-Relations-Bereich der Arbitrage Investment AG zur Verfügung. Ansprechpartner für Investor Relations ist David Bolat (Investor Relations). Fragen können per E-Mail an anleihe@arbitrage-investment.de oder telefonisch über die Kontaktnummer der Investor Relations gestellt werden. Für rechtliche oder steuerliche Fragen ist ein entsprechend qualifizierter Berater hinzuzuziehen.
Unternehmensanleihe 8,25% p.a.
WKN: A4DFCS | ISIN: DE000A4DFCS1 | Laufzeit: 2025–2030 | Mindestanlage: 1.000 EUR
Halbjährliche Zinszahlung. EU-Wachstumsprospekt gebilligt durch CSSF (Luxemburg). Handelbar an der Frankfurter Wertpapierbörse (XFRA).
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