Sind Unternehmensobligationen heute sicherer als Aktien?

Die Frage, ob Unternehmensobligationen sicherer sind als Aktien, wird von vielen Anlegern immer wieder aufgeworfen, und das nicht ohne Grund: Die Märkte sind volatile und Unsicherheiten wachsen. Im Jahr 2026, einem Jahr, das mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert ist, könnte man meinen, dass Unternehmensobligationen eine stabilere Einkommensquelle bieten als das viele Anleger in Aktien wiegen. Aber wie sicher sind diese Wertpapiere wirklich, und welche Faktoren sollten Investoren im Hinterkopf behalten?

**Kurzantwort:**

Unternehmensobligationen bieten in der Regel ein stabileres Ertragspotenzial im Vergleich zu Aktien, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Während Aktien höhere Erträge versprechen, sind sie auch stärker von Marktvolatilität betroffen.

Was sind Unternehmensobligationen?

Die Unternehmensobligationen sind Schuldverschreibungen, die von Unternehmen herausgegeben werden, um Kapital zu beschaffen. Im Gegenzug verpflichten sich die Unternehmen, den Anlegern eine feste Verzinsung zu zahlen und den Nominalbetrag zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt zurückzuzahlen. Sie gelten oft als weniger riskant als Aktien, da sie im Falle einer Liquidation höher eingestuft werden – man könnte sagen, sie stehen in der Kapitalstruktur an einem günstigeren Platz.

Aber ist das wirklich der Fall? Eine eingehende Analyse der aktuellen wirtschaftlichen Situation 2026 zeigt, dass einige Unternehmensobligationen attraktiver und sicherer sein könnten als Aktien.

Wie wirkt sich die aktuelle wirtschaftliche Lage auf Unternehmensobligationen aus?

Werfen wir einen genaueren Blick auf die Rahmenbedingungen im Jahr 2026: Inflationsraten sind hoch, Zentralbanken haben die Zinsen angehoben, und geopolitische Risiken nehmen zu. All dies trägt zur Unsicherheit bei. In solch einem Umfeld ist es verständlich, dass viele Anleger sich fragen, wie sie ihre Portfolios am besten absichern können.

In den letzten Jahren haben wir eine flüchtige Erholung gesehen, sodass die Zinsen eine der höchsten Stufen seit Jahren erreicht haben. Die Renditen von Unternehmensobligationen sind gestiegen, was darauf hindeutet, dass Investoren eine höhere Entschädigung erwarten, um die damit verbundenen Risiken einzugehen. Die Spreads zwischen den Renditen von Unternehmensobligationen und Staatsanleihen haben sich verengt, was auf ein gewisses Maß an Vertrauen in die Unternehmensgewinne schließen lässt. Aber das ist nicht der einzige Faktor, der beachtet werden muss.

Warum sind Unternehmensobligationen weniger risikobehaftet?

Zunächst einmal haben Unternehmensobligationen meist eine fixierte Laufzeit und garantierte Zinszahlungen, die eine gewisse Vorhersehbarkeit im Vergleich zu Aktien bieten. Während Aktienkurse in kurzer Zeit erheblich schwanken können, bleibt die Zahlung einer Unternehmensobligation in der Regel stabil. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, wird feststellen, dass dies in turbulenten Märkten von grossem Vorteil sein kann.

Doch das bedeutet nicht, dass Unternehmensobligationen immer sicher sind. Insolvenzrisiken, insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, und die Bonität des Unternehmens müssen ebenso berücksichtigt werden. Unternehmen mit einer soliden Bilanz und stabilen Cashflows, wie etwa im Bereich der Versorgungsdienstleistungen oder defensiven Konsumgüter, gelten als sicherer, während Unternehmensobligationen mit höherer Hebelwirkung in Zeiten von Wirtschaftskrisen ins Wanken geraten können.

Welche Risiken bestehen bei Unternehmensobligationen?

1. Inflationsrisiko: Steigt die Inflation stark, kann die reale Rendite der Obligationen sinken, was ihre Attraktivität beeinträchtigt.

2. Zinsrisiko: Steigende Zinsen können den Marktwert bestehender Obligationen negativ beeinflussen, was bedeutet, dass Anleger beim Verkauf ihrer Obligationen Verluste erleiden könnten.

3. Kreditausfallrisiko: Sollte das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten geraten, könnte die Rückzahlung der Obligationen gefährdet sein.

4. Liquiditätsrisiko: In gewissen Marktbedingungen könnte es schwieriger sein, Unternehmensobligationen zu verkaufen, ohne dabei erhebliche Preissenkungen hinnehmen zu müssen.

Welche Rolle spielt das aktuelle Marktumfeld für Aktieninvestoren?

Aktien bieten zwar die Möglichkeit auf hohe Renditen, jedoch gehen sie mit einem viel höheren Risiko einher. Im Jahr 2026 haben viele Aktienmärkte immer noch mit den Folgen der letzten globalen Finanzkrisen zu kämpfen, was vielen Produkteinführungen und Wachstumsmöglichkeiten im Wege steht. Aber das Ziel eines Anlegers sollte nicht nur die Rendite sein, sondern auch, die Risiken zu diversifizieren und die Gesamtvolatilität zu begrenzen.

Das könnte bedeuten, dass gerade in einem unsicheren Markt Unternehmensobligationen eine wertvolle Anlageklasse sein können. Vor allem, wenn Anleger konservativ auf ihre Portfoliogestaltung achten und einen Teil ihrer Investitionen in Unternehmensobligationen allokieren. Klingt das nicht nach einer sinnvollen Ergänzung?

Fazit: Unternehmensobligationen versus Aktien

Es ist eine spannende Zeit für Anleger, in der sowohl Unternehmensobligationen als auch Aktien ihre Vorteile und Herausforderungen mit sich bringen. Während Unternehmensobligationen eine stabilere Einkommensquelle bieten, könnten Aktien in bullischen Märkten höhere Erträge erwarten lassen. Doch in volatilen Zeiten ist es ratsam, einen Blick auf die Bonität der herausgebenden Unternehmen zu werfen und die persönliche Risikobereitschaft zu überdenken.

Am Ende stellt sich die Frage, wie eine ausgewogene Vermögensallokation aussehen könnte – eine, die sowohl von den Erträgen der Unternehmensobligationen als auch von den Wachstumschancen der Aktien profitiert. Und hier könnte die Arbitrage Investment AG, mit ihren vielfältigen Angeboten im Bereich Unternehmensobligationen, eine interessante Option darstellen.

Häufige Fragen (FAQ)

Sind Unternehmensobligationen bei steigenden Zinsen weniger attraktiv?

Ja, steigende Zinsen können die Marktwerte bestehender Unternehmensobligationen negativ beeinflussen, vor allem wenn sie zu einem höheren Ertrag führen.

Gibt es bestimmte Branchen, die sicherer sind als andere?

Ja, Unternehmen im Bereich der Versorgungsdienstleistungen oder im defensiven Konsumgütersektor gelten als sicherer im Vergleich zu zyklischen Branchen.

Wie kann ich die Risiken diversifizieren?

Diversifikation kann durch eine Kombination aus Unternehmensobligationen und Aktien, sowie durch den Erwerb von Multi-Asset-Fonds erreicht werden, um so das Gesamtrisiko Ihres Portfolios zu minimieren.

Was ist der Vorteil von Unternehmensobligationen gegenüber Staatsanleihen?

Unternehmensobligationen können höhere Renditen bieten, jedoch sind mit ihnen auch höhere Risiken verbunden.

Welche Rolle spielen Ratings bei Unternehmensobligationen?

Ratings geben einen Anhaltspunkt über die Bonität des Unternehmens und das damit verbundene Risiko, was für Anleger wichtig ist.

Zuletzt:

Dieser Beitrag dient ausschliesslich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden.


Jetzt in die Arbitrage Investment AG investieren

Die Arbitrage Investment AG ist seit 2006 börsennotiert und vereint 9 Tochterunternehmen in den Zukunftsmärkten Erneuerbare Energien, Batterierecycling, Medizintechnik, KI und Verlagswesen.

Unternehmensanleihe – 8,25 % p.a. Festzins

- WKN A4DFCS | ISIN DE000A4DFCS1

- Laufzeit 2025–2030, halbjährliche Zinszahlung

- Ab 1.000 EUR zeichenbar

- Börse Frankfurt (XFRA) | CSSF-regulierter EU-Wachstumsprospekt

Aktie – Börsennotiert seit 2006

- WKN A3E5A2 | ISIN DE000A3E5A26

- Börse Hamburg, Freiverkehr

- Über jede Bank oder jeden Online-Broker handelbar

[Anleihe jetzt zeichnen →](/green-bond-2025-2030) | [Investor Relations →](/investor-relations)

*Risikohinweis: Der Erwerb von Wertpapieren ist mit Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Bitte lesen Sie den von der CSSF gebilligten EU-Wachstumsprospekt.*

Investieren Sie in die Arbitrage Investment AG

Seit 2006 börsennotiert. 9 Tochterunternehmen in Zukunftsmärkten: Erneuerbare Energien, Batterierecycling, Medizintechnik, KI und Verlagswesen.

Unternehmensanleihe

8,25% p.a. Festzins

WKN A4DFCS · ISIN DE000A4DFCS1
Halbjährliche Zinszahlung, Laufzeit 2025–2030
Ab 1.000 EUR · Börse Frankfurt (XFRA)
CSSF-regulierter EU-Wachstumsprospekt

Anleihe zeichnen

Aktie

Börsennotiert seit 2006

WKN A3E5A2 · ISIN DE000A3E5A26
Börse Hamburg, Freiverkehr
Direkter Anteil an 9 Tochtergesellschaften
Über jede Bank oder Online-Broker handelbar

Aktie entdecken

Risikohinweis: Der Erwerb von Wertpapieren ist mit Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.